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Der Mops - Infos zur Rasse und Haltung
(Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung vom
 Mops-Club "geklaut", http://www.mops-club.de :-)
 Vielen Dank dafür!!)

Herkunft
Der Mops gehört zu einer der ältesten Hunderassen. Ursprünglich soll er aus China stammen, wo er am Kaiserhof gezüchtet wurde. Holländische Seefahrer sollen die ersten Möpse nach Europa gebracht haben. Diese Aussagen sind jedoch nicht belegt.
Angekommen in Europa erfreute sich der Mops bald großer Beliebtheit an diversen Herrscherhäusern, bis er im 19. Jahrhundert Einzug in die Haushalte der Gutbürgerlichen hielt. Aus dieser Zeit stammt auch der Ruf des Mopses, er sei fett und faul. Verhätschelt und vertätschelt bekam er wenig Bewegung, dafür aber viel zu viel Fressen. Übrig blieb ein rundes, bewegungsunfähiges Etwas. Dieser Ruf führte dann auch dazu, daß der Mops hierzulande fast ausstarb. Erst ab den dreißiger Jahren des letzen Jahrhunderts stieg allmählich wieder die Zahl der Möpse. Und dieser Trend hält bis heute an.

Art und Wesen
Der Mops ist der ideale Familienhund solange es sich nicht um einen Welpen handelt. Mopswelpen tyrannisieren ihre Umwelt penetrant mit ihren spitzen Milchzähnen. Aus diesem Grunde sollten Welpen und kleine Kinder nicht unbedingt miteinander alleine bleiben. Ist der Mops jedoch diesem Flegelalter ersteinmal entwachsen, so entwickelt er sich rasch zum liebsten Lebensgefährten, den Mensch sich vorstellen kann. In der Regel kennt der Mops keinerlei Aggressionen gegenüber groß und klein. Da ein Mops jedoch häufig zum Größenwahn neigt, kommt es in vereinzelten Fällen vor, daß ein Mops einem größeren Hund (beliebt sind hier Rottweiler oder Schäferhunde) an die Kehle gehen möchte. Hier muß der Halter den Gernegroß schon mal vor sich selbst schützen.
Auch darf ein Mopsbesitzer nichts darauf geben, wenn er hört, ein Mops besitze keinen Jagdinstinkt. Ein Mops kann ebenso Fährten aufnehmen oder jagen wie andere Hunde. Neben Kleintieren in Wald und Wiese sind Jogger, Radfahrer und gar Autos besonders beliebt. Dies führt unweigerlich zum nächsten Punkt.

Erziehung
Der Mops ist seinem Menschen absolut ergeben und lernt sehr schnell seine Kommandos, die er auch befolgt...wenn ER will. Soll heißen, ein Mops ist unheimlich gelehrig und nimmt neue Kommandos sehr schnell auf. Wenn Mops jedoch keinen Spaß hat oder meint, das erteilte Kommando ergibt keinen Sinn, so kann er zu einem der größten Sturköpfe mutieren. Auch Leckerchen oder sonstige tolle Dinge können ihn dann zu nichts bewegen.Aber wichtig ist das Beibringen des Grundgehorsames auf jeden Fall, gerade um auch die im obigen Punkt genannten Punkte Jagdinstinkt oder Größenwahn zu entschärfen.
Ein Mops eignet sich auch durchaus dazu erfolgreich zum Begleithund ausgebildet zu werden. Mittlerweile gibt es einige erfolgreiche Beispiele.
Weiterhin kann mit einem Mops auch sehr erfolgreich Hundsport betrieben werden. Besonders Agility, bei dem Schnelligkeit und Intelligenz gefragt ist, kann einen Mops begeistern. Aber auch Flyball, Dogdancing oder Dogfrisbee wird gerne angenommen.

Futter
Beim Futter ist der Mops unproblematisch. Er nimmt alles gerne an
. Zu beachten ist, daß ein Mops (wie eigentlich jeder andere Hund auch) nichts vom Tisch bekommen soll. Innerhalb kürzester Zeit entwickelt er sich zu einem Bettler, dem man schwer einen Happen abschlagen kann. Hier hilft es nur von Anfang an konsequent zu sein und nichts zu geben.

Gesundheit
Wie bei keiner anderen Rasse scheiden sich beim Mops hier die Gemüter. Während die eine Fraktion den Mops für das Sinnbild einer Qualzucht hält, widerspricht dem der andere Teil der Mopsfreunde dem vehement. Fakt ist, daß Möpse zu den Hunden mit der höchsten Lebenserwartung (15-18 Jahre) zählen. Dies kann nicht sein, wenn ein Mops schon als gequältes Geschöpf geboren wird. Sicherlich gibt es, dem wurde auch nie widersprochen, Hunde mit gesundheitlichen Problemen, besonders, was die Atemwege anbelangt. Aber von einzelnen Hunden auf eine ganze Rasse zu schließen ist ein wenig gewagt. Sicher fängt ein Mops im Sommer bei entsprechenden Temperaturen an stark zu hecheln, aber das ist bei anderen Rassen ebenfalls der Fall. Was den Mops jedoch von anderen Rassen unterscheidet, daß Mops dies sehr geräuschvoll vonstatten gehen läßt.
Sonstige rassespezifischen Krankheiten sind nicht bekannt, ein Mops kann sonst selbstverständlich alle Krankheiten bekommen wie andere Hunde auch.
Ein Problem haben jedoch viele Möpse. Sie können nicht zeigen, wenn ihnen etwas fehlt. So kam es zum Beispiel vor, daß ein Mops sich eine Schulter ausrenkte oder in einem anderen Fall gar ein Beinchen brach und danach keinerlei Anzeichen von Schmerz zeigte. Unsereiner hätte in solch einem Fall mit Wehklagen schon längst einen Arzt aufgesucht. Sollte ein Mops also in irgendeiner Art und Weise auffällig werden, sollte sicherheitshalber ein Tierarzt aufgesucht werden.

Haltung
Einen Mops zu haben ist ein Traum. Spätestens ab dem zweiten Mops jedoch fühlt man sich wie im siebenten Himmel.
Ein Mops braucht Gesellschaft, sei es in Form seiner Menschen oder, besser, in Form eines weiteren Mopses. Ein Mops ist extrem anhänglich, vergleichbar einer Klette. Wird er alleine gehalten, so verfolgt er seine Menschen auf Schritt und Tritt und will der Mittelpunkt deren Lebens sein. In 99 Prozent aller Fälle gelingt es ihm auch. Abhilfe schafft oft die Anschaffung eines weiteren Mopses. Leider nur oft, denn mindestens ebenso oft handelt man sich dann zwei (oder gar mehr) solcher Kletten ein.
Das Erscheinungsbild eines Mopses kann auch sehr täuschen, besonders, wenn es dem Mops erlaubt wird im Bett seiner Menschen zu nächtigen. In diesen Fällen mutiert er über Nacht zu einem Pferd und beansprucht durch drängeln, schubsen und treten ein Bett für sich alleine. Wer dies nicht mag, sollte den Mops entweder von Anfang an aus dem Schlafzimmer verbannen oder in eine verschließbare Schlafbox zum Nächtigen verweisen. Weiterhin muß darauf hingewiesen werden, das es Möpse gibt, die wie erwachsene Menschen schnarchen können. Sollte der Mops im Schlafzimmer nächtigen und Sie nachts entsprechende Geräusche wahrnehmen, so schauen sie erstmal nach dem Mops bevor Sie ihrem Partner wachrütteln.
Weiterhin soll nicht unerwähnt bleiben, daß der Mops zu den Rassen gehört, die das ganze Jahr über haaren. Und Mopshaare haften sich penetrant an Möbelbezüge und Kleidung. Menschen, die hiermit Probleme haben, wird dringend von der Anschaffung eines Mops abgeraten. Erfahrene Mopsbesitzer gehen im Laufe der Zeit dazu über die Kleidung an die Farbe des Mopsfells anzugleichen.


Weitere Wichtige Aussagen von Mopshaltern zum Mops

  • Er tröstet ungemein bei Liebeskummer
  • Als Therapiehund besonders für Kinder und alte Menschen geeignet
  • Wunderbar eigensinnig
  • Dem Größenwahn verfallen - je größer der andere Hund desto lieber
  • Anhänglich, kann noch nicht mal alleine auf Toilette
  • Gibt viel Liebe und nimmt viel Liebe
  • Sehr schwer zu erziehen, kann dafür aber gut Menschen dressieren
  • Alles in Allem eine Wärmeflasche für meine Seele
  • Möpse machen glücklich und zwar rundum


Zum Schluss
Sollte man bei einem Rasseporträt nicht eventuell auch darüber nachdenken, inwiefern es Affinitäten zwischen Hunden und Besitzern gibt?

Wenn wir uns über das Wesen des Mopses Gedanken machen, sollten wir da eigentlich nicht immer auch Klischees und Etikettierungen vor Augen haben, die das Bild dieses Hundes prägten und prägen?
Es ist heute natürlich zum einen der Mops an sich, der das Bild der Rasse prägt, es sind aber auch die zeitgenössischen wunderbaren, allseits bekannten Mopsbeschreibungen (Loriot, E.Eckardt,I.u.W. Wessling...).

Gerade diese Stilisierungen der Rasse Mops führen doch immer wieder vor Augen, dass Mopsbesitzer in der Regel recht humorvolle Menschen sind. (Stimmt doch, oder??!) Diese Menschen scheinen sich meiner Erfahrung nach weniger durch autoritäres Denken und Verhalten auszuzeichnen, sondern sind in der Regel sehr gesellig und tolerant.

Eigentlich scheint das auch ganz natürlich zu sein, denn welcher Mensch mit geringem Selbstwertgefühl und nur begrenzt ausgeprägter Toleranz könnte diese ständigen Sprüche von fremden Menschen/Männern ertragen "sind die gegen die Wand gelaufen", "sind die dick, Mann", "darf ich mal ihre Möpse streicheln?"( - gut, den letzten Spruch bekommen Männer nicht zu hören, dafür stehen sie vielleicht eher in Rechtfertigungszwang, einen Knuddel- und Schoßhund auszuführen). Abweichungen von sogenannten Normen werden von Mopsbesitzern jedoch scheinbar selbstbewußt hingenommen und scheinen kein Thema zu sein (vgl. eben das Kringelschwänzchen und die platte Schnauze). Kein Mopsbesitzer scheint der Haltung zu bedürfen "ich bin nichts, mein Hund beißt jeden". Warum sollten also Möpse (grundsätzlich) besonders aggressiv sein (oder von ihren Besitzern aggressiv gemacht werden oder auf Aggression gezüchtet werden)??

Und weiter eine ketzerische Frage: Wie kann überhaupt ein Mops ein ernsthaftes Gemüt entwickeln, wenn seine Menschen sich recht albern benehmen, Konsequenz in der Erziehung vermissen lassen oder den ganzen Tag über die dümmsten Sachen nur herumkichern und vielleicht noch eher nach Witzen als nach seriöser Lektüre schreien...

Ist da der Mops nicht wirklich der berühmte Deckel, der auf einen Topf passt? Haben wir es nicht mit einer Wechselwirkung von Zucht und Nachfrage zu tun?